Institut für Sexualpsychologie

»Wir können die Liebe des Anderen weder erwerben, noch erwarten – wir können nur in sie vertrauen.«

Fortbildung

Das Institut für Sexualpsychologie bietet Fortbildungen zu verschiedenen sexualpsychologischen Themenbereichen an. Den Schwerpunkt der Fortbildungsangebote bilden Themen der Klinischen Sexualpsychologie. Hier werden Fortbildungen zu sämtlichen Störungen des sexuellen Erlebens und Verhaltens angeboten.

Beispiele Eigenveranstaltungen

Fortbildung zur Risikoeinschätzung bei Gewalt- & Sexualdelinquenten mit Intelligenzminderung mittels HCR-20, SVR-20 und ARMIDILO-S, 3.-4. September 2012, Berlin.

In beiden eintägigen Workshops wurden den Teilnehmern wesentliche Aspekte der Risiko­einschätzung bei Personen mit Intelligenz­minderung vermittelt, sowie ausgewählte Verfahren vorgestellt, demonstriert, warum sie funktionieren, die relevanten Forschungsergebnisse zur Reliabilität referiert. Zudem bestand die Möglichkeit, zu üben, und die Anwendung des Scoring zu lernen.

Fortbildung für Therapeutinnen und Therapeuten von Sexualstraftätern, 13.-15. Juli 2011, Berlin.
Das dreitägige Training richtete sich vor allem an psychotherapeutisch tätige Kolleginnen und Kollegen, die bereits klinische Erfahrung mit dieser Patientengruppe haben. Die limitierte Teilnehmerzahl ermöglichte es, intensiv die eigenen therapeutischen Fertigkeiten zu verfeinern, ein besseres Verständnis unterschiedlicher Behandlungsansätze von Sexualstraftätern zu erlangen, aber auch verschiedene Aspekte der Behandlung von Sexualstraftätern zu diskutieren. Inhalte des Trainings waren Therapeuten Stile, Empathie Training, Umgang mit kategorischem Leugnen, sowie Motivation und die Durchführung offener Gruppen.
Mit Bill Marshall & Liam Marshall als Dozenten konnten zwei der weltweit profiliertesten Therapeuten, Wissenschaftler und Trainer auf diesem Gebiet gewonnen werden.  Gemeinsam leiten sie Rockwood Psychological Services in Kanada.

Beispiele Fremdveranstaltungen

Eine Übersicht über Repertoire-Themen für Fortbildungen des Instituts für Sexualpsychologie findet sich hier:
Veranstaltungsthemen (.pdf)

Bei Interesse an Fortbildungen des Instituts für Sexualpsychologie senden Sie bitte eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an: mail@sexualpsychologie-berlin.de. Sie werden dann über bevorstehende Fortbildungen unterrichtet.

Eine Übersicht über die sonstige Fortbildungstätigkeit des Instituts für Sexualpsychologie finden sich unter:

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Legende

„Was gut und förderlich ist, wissen und erkennen wir, tun es aber nicht.“ Euripides, Hippolytos, 380f, ~420 v. Chr.

Legende

Prozessmaxime des Corpus Iuris Civilis des römischen Rechts (527–565 n. Ch.).

Übertragen auf wissenschaftliche Forschung bedeutet diese Prozessmaxime des römischen Rechts, dass nur das wahr- und zur Kenntnis genommen wird, was publiziert ist. Nicht publizierte Forschungsergebnisse und Erkenntnisse existieren aus wissenschaftlicher Perspektive nicht. Darum ist die Publikation von Inhalten und Ergebnissen sexualwissenschaftlicher Forschung und Entwicklung integraler Bestandteil der Tätigkeitsfelder des Instituts für Sexualpsychologie.

Legende

Original: „Wir können die Liebe Gottes weder erwerben, noch erwarten –
wir können nur in sie vertrauen“. (Gott kann durch Partner ersetzt werden).

Martin Luther (1520) III „Von der Freiheit eines Christenmenschen“,
2. „Liebe kann nur frei fließen“.

Überlieferungen der Inschriften am Portalfries des Tempels von Delphi (~548 v. Ch.):

Νίψον ἀνομήματα μὴ μόναν ὄψιν / nipson anomēmata mē monan opsin. Deutsch: „Wasch‘ auch deine Seele – wasch‘ nicht nur dein Gesicht!“ Auf Griechisch stellt dieser Sinnspruch zu allem Überfluss auch noch ein Palindrom dar! Das bedeutet, dass der Sinnspruch in Großbuchstaben ΝΙΨΟΝ ΑΝΟΜΗΜΑΤΑ ΜΗ ΜΟΝΑΝ ΟΨΙΝ ebenso von vorne wie von hinten gelesen werden kann und rückwärts wie vorwärts gelesen den selben Sinn ergibt! Der Sinnspruch fand später auf griechischen Taufbecken Verwendung (z.B. am Quellbrunnen im Kloster Preveli und bei Serres) und befindet sich auch am Taufbecken der Hagia Sophia. Die Existenz der Inschriften am Portalfries des Tempels von Delphi ist nicht durch archäologische Funde, sondern aus schriftlichen Überlieferungen gesichert. So lässt z.B. Platon im Phaidros und primär im Symposion den griechischen Philosophen Sokrates über die Bedeutung dieser Inschriften referieren. Darüber hinaus korrespondiert die Überlieferung inhaltlich stark mit der ziemlich gesicherten Schilderung, dass am Eingang des Tempels von Delphi darüber hinaus links und rechts des Portales die vertikalen Inschriften „gnôthi seautón“ (Erkenne dich selbst!) sowie „medèn ágan“ (Alles in Maßen!), angebracht gewesen sein sollen. Alle drei Sinnsprüche charakterisieren die Qualität der Weissagungen der Tempelpriesterin Pythia, nämlich die Auflösung innerer wie äußerer Konflikte und Probleme durch die Auseinandersetzung mit der eigenen Person. Die Erkenntnis der eigenen Innenwelt diente damit als Zugang zur Konfliktlösung und Problembewältigung auch in und mit der Außenwelt. So bilden diese Sinnsprüche aus dem 5. Jahrhundert vor Christus die programmatische und bis heute unverändert gültige Grundlage der Klinischen Psychologie und, in der angewandten Form, der Psychologischen Therapie bzw. Psychotherapie.